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** St. Petri-Kirche
(Kirche Döhren)
9.76°ö.L./52.34°n.B.
Nr. im Werkverzeichnis Bredow/Lerch: 158
OBAK-Werk-Nr.: wird noch vergeben
Hannover-Döhren Deutschland, Niedersachsen H
"Notkirche" Typ B (Altarraum polygonal)

Status: erhalten
Einweihung: 1949-12-18
  in/an vorhandene Bausubstanz gebaut
Nutzung als Kirche
Am Lindenhofe 19 (Stadtteil Döhren ca. 5 km südöstlich der Innenstadt)  
Die Notkirche wurde an den stehen gebliebenen Turm der 1943 durch Bomben völlig zerstörten, 1267 erstmals erwähnten Vorgängerkirche angebaut – unter Verwendung von Trümmersteinen der abgetragenen Ruine des alten Kirchenschiffes und Einbindung vorhandener Bausubstanz. Innen unverputzte Backsteine unterschiedlicher roter Farbtönung, außen rauer grauer Putz. Sehr gut erhalten. Dunkelroter Steinfußboden, die Bänke aus der Erstausstattung stehen auf Holzsockel. Im Original ebenfalls erhalten sind der zweistufig erhöhte Altarbereich, der aus den Trümmern der alten Kirche zusammengefügte Sandsteinaltar, der Taufstein aus Deistersandstein, die Holzkanzel und auch die Altarraumbrüstung. Die Verglasung des Lichtbandes (ursprünglich gelbes Choralglas, das Licht kaum gebrochen einließ und einen Kontrast erzeugte, der als zu stark empfunden wurde) wurde 1963 durch Ruth und Karl-Otto Margraf künstlerisch gestaltet. Neue Orgel 2007.
Ev.-luth Landeskirche Hannovers, Ev.-luth. St.-Petri-Kirchengemeinde in Hannover-Döhren
Sonntagsgottesdienst 10 Uhr (manchmal als Familiengottesdienst um 11 Uhr), freitags 18 Uhr gesungene Vesper, Besichtigung n.V.
  http://www.stpetri-doehren.de



I. Wittig: Otto-Bartning-Werkdatenbank. OBAK  http://www.otto-bartning.de Mi, 10.6.2026, letzte Änderung des Eintrags: 4.12.2005